Baby, verweile doch…
1. Strophe
Ein neuer Tag, die Sonne lacht, doch irgendwie bin ich so müde,
was hab ich gestern bloß gemacht? So wie ich mich fühle,
war’s mal wieder kurz nach 4, ich brauch ‘ne Aspirin und was zu trinken,
eins steht fest: Nie wieder Bier! Ich dreh’ mich um zu meiner Linken.
Ach Du Scheiße, was macht die Frau in meinem Bett – in meinem Arm?
Sie liegt dort schlafend, friedlich, nett und außerdem symphatisch warm.
Doch all das klärt nicht meine Fragen – wo kommt sie her? Und wie hierhin?
Und am wichtigsten ihr Name? Der will mir einfach nicht ins Hirn.
Jetzt wacht sie auf, ich strahl sie an und frag:
“Wie heißt Du denn, mein Schatz?”
Sie ist verwirrt, sie denkt kurz nach, und sagt mir dann in einem Satz:
Sie wisse jetzt schon klipp und klar, dass das mit uns ja wohl nix war,
Schon ist sie raus aus meinem Haus, vergeblich rufe ich ihr nach:
Refrain
Baby, verweile doch, Du bist so schön (du bist so schön),
Ich würd mich gerne näher mit Dir befassen. (ooho)
Ich spiel’ Dir Liebeslieder auf der Ukulele, (aaha)
Und auch mein Frühstück solltest Du nicht verpassen… (dadadadaah)
Baby, verweile doch, Du bist so schön (du bist so schön),
Wir beide sind wie für einander geschaffen. (ooho)
Ich glaub’ Dein Körper passt perfekt zu meiner Seele, (Seele)
Du kannst mich jetzt doch hier nicht einfach verlassen! (duhaah)
2. Strophe
Krass, gleich 20 Uhr, ich habe Hunger und hatte heut’ noch nix zu essen,
Ich renne los, die Hektik pur, zum Supermarkt und nichts vergessen!
Ofenfrische Tiefkühlpizzen, Cornflakes, Erdbeermarmelade,
‘Ne Tüte Flips, ‘ne Schachtel Kippen und ‘ne Tafel Schokolade.
Vollbeladen wie ich bin, stell’ ich mich in die Kassenschlange,
ich sinniere vor mich hin – denn Ansteh’n dauert lange.
Doch plötzlich seh’ ich sieh und wünsch’, das Warten würde niemals enden,
Sie greift die Waren, sie tippt den Preis mit ihren Elfengleichen Händen.
Die Frau meines Lebens an der Kasse, das Schicksal kann so gnädig sein,
Ich darf’s auf keinen Fall vermasseln, gleich bin ich dran, ich atme ein:
“Ich hab mich grad verliebt – in Dich!” – sie sagt: “Na und? I hob etz Schicht!”
Ich denke “Nein, das kann nicht sein!” und frei nach Schiller sage ich:
(Nicht Schiller – Goethe!)
Refrain
3. Strophe
Der Tag war gut, zwei Stunden Bib, ich war heute richtig produktiv,
Jetzt ist’s genug, ich bin noch fit, will feiern, raus aus diesem Mief,
Bei Gerdas Tanztee rockt die Party und die Damen dort sind klasse,
Weil ich nicht tanze trink’ ich Schwarztee aus meiner blauen Henkeltasse.
Ich observier jetzt schon ne Weile am Thresen eine unbekannte,
junge Dame, hübsche Beine und vor allem sehr galante,
lange Haare – die leuchten schön und wallen über ihren Rücken.
Die Frau ist Sahne, werd zu ihr gehen, um sie von vorne zu erblicken.
Ich stell’ mir vor wie sie mir sagt: “Du bist der Prinz aus meinem Traum”.
Die Tasse lässig in der Hand, schreit’ ich zu ihr durch den Raum,
Sie dreht sich um und mir wird klar: An ihrem Kinn ist zu viel Haar,
Was für ne Pleite, ich such das Weite und hör noch wie ER sagt:
Refrain
Baby, verweile doch, Du bist so schön (uuhuhuhu)
Hör doch nicht auf mir an die Schulter zu fassen (aahaa)
Ich spiele nackt im Mondschein für Dich Ukulele (wäähää)
Und auch mein’ Hüftschwung solltest Du nicht verpassen…
Baby, verweile doch, Du bist so schön (du bist so schön),
Wir beide sind wie für einander geschaffen. (wooho)
Ich glaub’ Dein Körper passt perfekt zu meiner Seele, (aaha)
Du kannst mich jetzt doch hier nicht einfach verlassen! (uuuh)
